Unter dem Motto „Mode, Medien und Konsum“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a in der Projektwoche vom 01.07.2026 bis 07.07.2026 intensiv mit unserer Kleidung, ihrer Entstehung sowie einigen „Werbe-Tricks“, die unser Kaufverhalten steuern, auseinander. Die Projektwoche war bunt, informativ und an vielen Stellen überraschend kreativ.
Zu Beginn gab es eine anschauliche Einführung in das Thema Mode: Woher kommen die Kleidungsstücke? Welche Arbeitsschritte stecken dahinter? Welche Funktionen kann Kleidung erfüllen und welche Rolle spielt Mode als Ausdruck unserer Persönlichkeit? Schnell wurde klar, dass Mode mehr ist als nur Trend und Funktion – sie ist Kultur, Handwerk und manchmal auch Verantwortung.
Ein weiteres zentrales Thema war Fast Fashion. Gemeinsam diskutierten wir über die ökologischen und sozialen Folgen schneller Modetrends. Anhand von Beispielen hinterfragten die Schülerinnen und Schüler Angebote, Preise und Herstellungsbedingungen.
Am dritten Projekttag ging es um die Wirkung von Werbung. Mit kleinen Übungen analysierten die Schülerinnen und Schüler, wie Farben, Bilder und Botschaften Emotionen wecken und Bedürfnisse schaffen. Mithilfe des AIDA-Modells lernten sie, Werbebotschaften zu erkennen, zu hinterfragen und eigene Meinungen zu bilden.
Ein besonderes Highlight der Projektwoche ist die handwerkliche Komponente: Die 6. Klasse gestaltete über viele Tage hinweg vielfältige Upcycling-Projekte. Aus alten Materialien wie Holz, Pappe, Glasscherben und anderen Fundstücken entstanden kleine, nützliche und kreative Objekte: ein Glasscherben-Mosaik, ein Snack-Automat, ein Sammelalbum für die Klasse, eine Murmelbahn, eine Pflanzenbewässerung und einen Bienen-Pflanzen-Mobile, ein Tischkicker, ein Haarreif mit vielen nützlichen Accessoires und vieles mehr. Mit viel Freude, Ideenreichtum und Kreativität lernten die Schülerinnen und Schüler dabei den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und wie aus Restmaterialien Wertvolles werden kann.
Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Arbeiten in einer kleinen Ausstellung und entwickelten eigene Werbemittel für ihre Produkte. In kurzen Präsentationen stellten sie ihre Ideen vor und übten, wie man ein Produkt ansprechend präsentiert und bewirbt.
Es war eine tolle Projektwoche, die Impulse gesetzt hat: für mehr Achtsamkeit beim Konsum, für kritisches Denken in den Medien und für die Freude am Selbermachen.




