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Projekttag „Experimentelle Methode“, 24.01. und 25.01. 2017

 

Schülerexperimente gehören zum Physikunterricht. Dass zu jedem Experiment ein Protokoll angefertigt wird, empfinden Schüler*innen oft als lästig.

Am Projekttag „Experimentelle Methode“ nehmen wir uns die Zeit, den Schüler*innen zu erklären, warum Protokolle notwendig sind und wie sie strukturiert sein müssen.

Dazu gibt es per Powerpoint-Vortrag einen kurzen Ausflug in die Geschichte des Erkennens. Von den Schamanen der Steinzeit über Aristoteles geht die gedankliche Reise bis zu Galilei, dem ersten richtigen „Experimentierer“ und noch etwas weiter. Dabei wird erklärt, warum und wie Ergebnisse  notiert werden müssen.

Zum Ende des theoretischen Teils gibt es für jede*n Schüler*in eine Protokollform-Vorlage, die für die nächsten 6 Jahre gelten soll und für künftige Naturwissenschaftler prinzipiell immer.

Anschließend wird ein Schülerexperiment durchgeführt und anhand dessen ein Musterprotokoll angefertigt.

Das Experiment ist extra schlicht gehalten: Ein Becherglas mit ca. 90°C-heißem Wasser wird in ein etwas größeres Becherglas mit ca. 20°C-kaltem Wasser gestellt. Die Temperaturen in beiden Gläsern werden regelmäßig gemessen. In der Vorüberlegung sollen die Schüler*innen vorhersagen, wie die Temperatur­kurve in beiden Gläsern verlaufen könnte, in der Auswertung erläutern, wie sie verläuft und warum. Das ist für 7.-Klässler eine schon recht anspruchsvolle Aufgabe. Aber es gibt an diesem Tag viel Unterstüt­zung seitens der Lehrer*innen.

Ziel ist es, an diesem Tag einen besonders großen „Stein“ ins Fundament des naturwissenschaftlichen Denkens und Arbeitens der Schüler*innen zu setzen.

 

 

 

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